Stadtentwicklung

Gewerbe- und Siedlungsflächenentwicklung

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Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept

Das gesamtstädtische Entwicklungskonzept wurde 2019 ins Leben gerufen. Seitdem haben umfangreiche Vorarbeiten und zahlreiche Sitzungen stattgefunden. Durch die Erstellung eines Gesamtkonzeptes können wir auf viele Fördermitteltöpfe von Bund und Land zugreifen.

In den kommenden Jahren werden wir 16 Millionen Euro in unsere gesamtstädtische Entwicklung investieren. Dadurch sollen die Wohn- und Lebensqualität, der Freizeit- und Erholungswert, die touristischen Ausflugsziele, die Denkmäler, Orte und Plätze erhalten und weiter ausgebaut werden.

Ideenwettbewerbe und Erfahrungen

Die Bedürfnisse der unterschiedlichen Ortsteile müssen dabei gewürdigt, genutzt und gestärkt werden. Es gilt, Potentiale zu bündeln und Entscheidungen zugunsten förderwürdiger Projekte zu treffen.


Gute Entscheidungen kommen nicht von allein. Ein klares Ziel vor Augen zu haben und trotzdem bereit sein zuzuhören, Gespräche zu führen, die Menschen mitzunehmen, abzuwägen und dann am Ende, wenn alle Unklarheiten beseitigt wurden, eine Entscheidung zu treffen - das zeichnet eine gute und modere Stadtführung aus. Ich möchte aus Betroffenen Beteiligte machen, damit Prozesse transparent, nachvollziehbar und klar werden. Um das zu erreichen, haben wir dazu schon verschiedene Formen von Bürgerdialogen umgesetzt. Zu nennen sind hier das Radwegekonzept, die Neugestaltung des Buswendeplatzes in Exter, die Konzepterstellung „Dritte Orte“ für unsere Kulturfabrik, die Gestaltung der Gemeinflächen auf dem Sportplatz Exter und der Sporthalle Bonneberg.


Kreative Ideenwettbewerbe führen oft zu besseren Ergebnissen: Erfahrungen dazu konnten beim Mahnmal in Exter und der Ideenfabrik durch Studenten für die Gestaltung des Burggeländes durch Studenten der TU Dortmund gesammelt werden. Weitere Wettbewerbe werden nun für das Burggelände, den Hafen und die Wegebeziehungen zur Innenstadt im Ergebnis gestartet.

Gewerbe- und Siedlungsflächenentwicklung

In den kommenden Jahren werden wir 14 Millionen Euro in die Gewerbe-und Siedlungsflächenentwicklung investieren.

Bei der Flächenentwicklung geht es darum, die verschiedenen Aspekte des Umweltschutzes, der Landwirtschaft, der Gewerbebetriebe und der Anliegerinnen und Anlieger - so gut wie eben möglich - in Einklang zu bringen. Ich stehe für eine ausgewogene Entwicklung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten.

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Klimaschutz

Das Thema Klimaschutz ist mir besonders wichtig, weil wir vor Ort die Lebensbedingungen von Morgen mitbestimmen. Und zwar hier und heute in unserer Stadt. Mit der Stelle des Klimamanagements wird es uns möglich sein, ein gesamtstädtisches Klimakonzept zu erstellen.


Die Stadt Vlotho betreibt alle Versorgungsnetze selbst. Strom, Gas, Frischwasser und Abwasser. Dadurch wird es für uns in Zukunft deutlich einfacher sein, unseren Energieverbrauch nachhaltig zu entwickeln. Zusammen mit unseren Stadtwerken planen wir als Stadt, mit gutem Beispiel voran zu gehen und die öffentlichen Gebäude umfänglich mit Fotovoltaik-Anlagen auszustatten. Neben der Produktion von Strom für den Eigenverbrauch, können überschüssige Kapazitäten sogar in das eigene Stromnetz gespeist werden.

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Was ist gelungen?

Unsere Vlothoer Marketing GmbH hat viele neue Veranstaltungsformate über die Stadtgrenzen hinaus ins Leben gerufen und ein neues Wir-Gefühl geschaffen. Die Vermarktung unserer touristischen Ausflugsziele, der kulturellen Angebote und Veranstaltungen ist professionell und spricht Touristen und Einheimische gleichermaßen an.

Der neue Pächter des Burgrestaurants hat Schwung in die Gastronomie gebracht. Die Sichtachsen in das Wesertal wurden aufwendig freigeschnitten und die Burg ist wieder ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus Nah und Fern.

Mit der Hafenkante konnten wir im zweiten touristischen Ausflugsziel das gastronomische Angebot verstetigen. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Hafen wurde der einzige Hafen des Kreises Herford in den vergangen Jahren deutlich aufgewertet.

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Wo können wir noch besser werden?

Wir haben gemeinsam schon eine Menge erreicht. Aber natürlich gibt es auch noch eine Menge zu tun. Es ist eine der großen Fragen, die uns bewegt: Was wird aus dem Bahnhof? Im Stadtgespräch die Nummer eins, beschäftigt diese Frage die Vlothoer*innen seit über 30 Jahren. Mit Herzblut engagieren sich Bürgerschaft und Verwaltung um den Erhalt dieses ortsbildprägenden und wichtigen Baudenkmals der Stadtgeschichte. Im Mittelpunkt aller Anstrengungen steht der Erhalt. Viele Nutzungskonzepte sind möglich. Am Ende wird das Nutzungkonzept mit der besten und seriösesten Darstellbarkeit einer nachhaltigen Bewirtschaftung die Nase vorn haben.

Ich möchte, dass dieses stadtbildprägende Gebäude erhalten bleibt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Ich freue mich über Ihre Nachricht!